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SAP Analytics Cloud (SAC) & Tableau: Nutzerfreundlichkeit im Vergleich

Egal wo man hinschaut, Dashboards gehören mittlerweile immer mehr zu den Standardtools deutscher Unternehmen. Sie sind nicht mehr wegzudenken und nach wie vor das Nonplusultra rund um das Thema Business Intelligence und Datenvisualisierung. Eine Business Intelligence-Strategie bietet Schöpfung dieser Ausbaupotentiale, und ein gutes Business-Dashboard informiert auf einen Blick. Ein perfektes Dashboard jedoch kombiniert hohe Leistung und Benutzerfreundlichkeit, damit jeder User datengesteuerte Antworten bekommt. So das Prinzip von Tableau, SAP und vielen weiteren Softwareanbietern, deren Ziel es ist, nutzerfreundliche Tools bereitzustellen. Doch sind es diese wirklich? Darauf gehen wir in diesem Beitrag anhand eines Vergleichs zwischen SAP Analytics Cloud und Tableau ein.

SAP Analytics Cloud (SAC)

SAP Analytics Cloud (SAC) ist die neueste, webbasierte Lösung des deutschen Softwareherstellers SAP, um große Datenmengen zu analysieren und visuell darzustellen. Die Software basiert auf der SAP Business Technology Plattform und ist ein reines Cloud-Tool. Das heißt, SAC ist komplett browserbasiert und es wird keine Installation benötigt. Es besteht die Möglichkeit, aus verschiedenen SAP-Quellen Daten zu integrieren, um Informationen verschiedener Abteilungen eines Unternehmens zentral bündeln zu können. SAC baut hervorragend auf alle SAP-Anwendungen auf und lässt sich problemlos anbinden. Zusätzlich gibt es auch weitere Möglichkeiten, non-SAP Datenquellen anzubinden, beispielsweise Google BigQuery und Salesforce.

SAC bietet ein modernes Interface und ermöglicht - jedoch in standardisierter Form - die gängigsten Funktionalitäten, die viele User bereits aus Excel kennen. Das heißt, wenn ein Nutzer ohne Programmierkenntnisse ein neues Dashboard anlegen möchte, bietet SAC bereits vorgefertigte Dashboards (und Reports) mit ausgewählten Standardfunktionalitäten, die eine individuelle Anpassung ermöglichen. Im sogenannten „Story-Modus“ ist die Visualisierung sehr einfach und intuitiv gehalten, sodass Nutzer schnell und weitestgehend ohne Vorkenntnisse Reports erstellen können. Für alle User, die über mehr Erfahrung in bspw. In Querys mitbringen, gibt es außerdem die Möglichkeit, die Dashboards weiter auszubauen und erweiterte Funktionen zu nutzen.

Das Anlegen eines Reports oder Dashboards ist auch sehr intuitiv. Nach der Auswahl zwischen bspw. dem Analytics Designer oder einer Story und der Anbindung der Daten, kann der Anwender sich direkt an die Bearbeitung begeben. Das Menüband ist nach minimaler Einarbeitung leicht zu handhaben und ermöglicht eine einfache Bearbeitung der Story bzw. des Dashboards. Neben den gängigsten Funktionalitäten wie Grafiken und Tabellen können auch Formeln und Berechnungen leicht angewendet werden. In Abbildung 1 ist ein Beispiel der Oberfläche zu sehen.

 

Ein Nachteil von SAC ist, dass es nicht unbedingt dafür ausgelegt ist, Daten vorab aufzubereiten oder zu modellieren. Diese müssen anderweitig aufbereitet werden, damit sie in SAC nutzbar sind. Des Weiteren besteht nur ein eingeschränkter Export im Excel-Format, allerdings wird diese Funktionalität aktuell weiter ausgebaut, um mehr Excel-Exportmöglichkeiten zu bieten.

Insgesamt bietet SAP mit SAC eine leistungsstarke Software, die es Unternehmen ermöglicht, relativ einfach Reports und Dashboards aufzubereiten. Allerdings sollte bereits Erfahrung mit Excel oder anderweitigen Applikationen bestehen, da sonst eine Einarbeitung erforderlich ist. SAC-Entwickler sind jedoch bestrebt, die Nutzerfreundlichkeit stetig zu verbessern. Über Portale wie „SAP Analytics Cloud Influence“ können alle Anwender regelmäßig Feedback zur Usability abgeben. Die Entwickler und Programmierer adressieren diese regelmäßig und veröffentlichen alle Updates online.

Tableau

Auch Tableau bietet eine leistungsstarke Softwarelösung, die es ermöglicht, aus diversen Datenquellen Real-Time-Insights zu liefern. Tableau bietet mehrere Plattformen an: Desktop, On-Premise und webbasiert. Damit ermöglicht es - je nach Unternehmen - eine angepasste Lösung bereitzustellen. Das Besondere an Tableau: Es bietet viele Anbindungsmöglichkeiten. Von Google Analytics, Google BigQuery bis hin zu Standardquellen wie SAP S4/HANA oder SAP BW (dazu können Sie hier mehr lesen). Sind die gewünschten Anbindungsquellen nicht dabei? Kein Problem – über Tableau ist es möglich, sich individuelle Konnektoren erstellen zu lassen. Tableau ist bemüht, regelmäßig neue Konnektoren bereitzustellen, wodurch eine Vielzahl bereits vorhanden und eine individuelle Lösung meist nicht notwendig ist.. Des Weiteren bietet Tableau mit dem zusätzlichen Tool „Tableau Prep“ die Möglichkeit, Daten vorab aufzubereiten und zu modellieren. Für IT-affine oder erfahrene Nutzer besteht die Möglichkeit, erweiterte Analysefunktionen via R oder Python durchzuführen.

In puncto Visualisierung bietet Tableau eine spielerische User Experience durch die „Drag&Drop“ Funktionalität, ganz getreu dem „No-Code-Paradigma“, bei dem Nutzer und Nutzerinnen keinen Code mehr schreiben müssen, um verschiedenste Visualisierungen zu erstellen. Die Oberfläche ähnelt einer Pivot-Tabelle aus Excel, ist jedoch visuell intuitiver gestaltet. Einer der größten Stärken von Tableau ist die Karten-Visualisierung, dazu ein Beispiel in Abbildung 2. Auch in Tableau besteht die Exportfunktion nach Excel, allerdings ist auch diese auf Kreuztabellen begrenzt.

 

Tableau bietet einige Standardfunktionalitäten, sogenannte „Beschleuniger“, die es ermöglichen, schnelle Dashboards zu erstellen. Jedoch sind diese, im Vergleich zu SAC, bereits auf die Branchen- oder Unternehmensanwendung angepasst. Hierunter fallen Vorlagen beispielsweise aus dem Bereich Assets und Management, Lending Stock & Income, Trading, GuV.

Welches der beiden Tools macht für ein Unternehmen Sinn?

Die Auswahl des richtigen Tools ist grundsätzlich vom jeweiligen Unternehmen und dessen Zielen und Gegebenheiten abhängig. Eine pauschale Empfehlung kann an der Stelle nicht einfach gegeben werden. Die folgende Gegenüberstellung, die verschiedene Kriterien miteinander vergleicht, kann bei der Auswahl unterstützen.

 

Sollten Sie eine Empfehlung oder eine grundsätzliche Anforderungsanalyse sowie eine anschließende Empfehlung wünschen, stehen wir Ihnen gerne von Anfang an mit Rat und Tat zur Seite. Prinzipiell greifen viele Unternehmen auf SAC zurück, da diese bereits eine bestehende SAP-Landschaft haben. Sie ist folglich eine logische Wahl. Doch auch Tableau bietet starke Visualisierungs- und Analysefunktionen, die sich auf das Unternehmen anpassen lassen können, weshalb SAC nicht immer die optimale Wahl ist, sogar dann, wenn Unternehmen bereits über eine bestehende SAP-Landschaft verfügen.

Zusammengefasst bieten beide Produkte die Möglichkeit, umfangreiche und eindrucksvolle Reportings sowie visuell ansprechende, intuitive und aufschlussreiche Dashboards zu erstellen. Dies ist ein enorm wichtiger und hilfreicher Bestandteil der Implementierung der eigenen Business Intelligence-Strategie, weil sie zur kontinuierlichen Modernisierung und Sicherstellung der eigenen Zukunftsträchtigkeit beiträgt sowie ermöglicht, weitere Potentiale zu entdecken und zu schöpfen.

Worauf warten Sie? Schreiben Sie uns gleich eine E-Mail, und lassen Sie uns Ihre Ziele rund um das Thema Business Intelligence in Angriff nehmen.


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