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Warum wir zum World Earth Day unsere Perspektive wechseln müssen

„Jeder Beitrag zählt“, heißt es häufig, wenn für den World Earth Day geworben wird. Und „Was kann ein einzelner Mensch schon dazu beitragen?“, wenn der eigene Beitrag nicht erbracht werden will oder kann.

Je nachdem in welcher Perspektive man sich befindet, sind die Aussagen verständlich und nachvollziehbar: Der Blick auf die Gesellschaft sieht die Möglichkeiten, die durch die Beiträge des Einzelnen entstehen. Eine einzelne Ameise hat schließlich auch noch keinen Ameisenbau errichtet, eine einzelne Biene mit Sicherheit auch noch keine Wabe voller Honig erschaffen. Nur als Gemeinschaft gelingt es diesen kleinen Insektenvölkern, Großes zu bewirken, was ihnen allein nicht möglich ist. Und dennoch zählt jeder einzelne Beitrag.

Der Blick aus der Gesellschaft heraus hingegen sieht nur das Problem und seine eigenen – eingeschränkten – Möglichkeiten. In unserem täglichen Tun befinden wir uns vermutlich viel zu häufig in dieser zweiten Perspektive.

Wir, die Mitarbeiter der movisco AG, zeigen Euch bereits in verschiedenen Blogbeiträgen, wie wir unseren Beitrag leisten wollen, um unsere Welt etwas besser zu machen. Zum heutigen World Earth Day werden wir aber bewusst den Blickwinkel ändern und zeigen, dass jeder einzelne unserer Beiträge wertvoll ist, um die Welt etwas besser und nachhaltiger zu machen.

Dinge reparieren statt wegwerfen

Jeder Bundesbürger verursacht über 10 KG Elektroschrott pro Jahr. Nicht ordnungsgemäß entsorgte Elektrogeräte gefährden nicht nur die Umwelt, sondern verhindern auch das Recyceln von Wertstoffen. Am Besten ist: Nicht wegwerfen, sondern reparieren.

„Als meine Polaroidkamera nach einem Sturz den Geist aufgegeben wollte (Auslöser aus dem Gehäuse gebrochen & Kabel gerissen), konnte ich durch Einlöten eines neuen Schalters die Kamera vor dem Müll retten.“

Steffen Thien, Consultant

Upcycling

Beim Upcycling (vom englischen „up“ und „recycling) oder auch „Aufwertung“ werden Produkte, die ansonsten im Abfall gelandet wären, in neuwertige Produkte verwandelt. Diese Art der Wiederverwertung reduziert die Verwendung von - knappen – Rohstoffen, da bereits vorhandenes Material „nachgenutzt“ wird.

„Wir betreiben gerne Upcycling. Zum Beispiel haben wir gerade erst aus einem alten Tortenring und etwas Holz ein Tonie-Riesenrad für unsere Tochter gebaut.“

Benjamin Schmidt, Expert Consultant

Regional und saisonal kaufen, selbst anbauen

Mit regionalen Produkten fördert man nicht nur einzelne kleine Betriebe in der Umgebung, sondern auch den gesamten regionalen Wirtschaftskreislauf. „Regional“ heißt allerdings nicht in jedem Fall, dass die Nahrungsmittel ausschließlich aus Deutschland kommen müssen. Je nachdem wo man wohnt, liegen beispielsweise in Nordrhein-Westfalen Belgien oder die Niederlande im Einzugsbereich, aus dem regionale Produkte bezogen werden können. Saisonal einkaufen bedeutet, Nahrungsmittel zu kaufen, die nicht über das ganze Jahr in gleichen Maßen verfügbar sind. Erdbeeren oder Spargel sind z.B. nicht ganzjährig im nächsten Hofladen verfügbar und müssen außerhalb der Saison aus warmen, weit entfernten Ländern erst eingeflogen werden.

„Ich koche gerne mit regionalen und saisonalen Produkten und mache z.B. auch mein Granola selbst. Das Granola, dass ich herstelle, enthält viel gesunde Lebensmittel und lässt sich total einfach und schnell zubereiten. Du interessierst Dich für mein Rezept? Gerne sende ich Dir Zutatenliste und How-to zu. Melde Dich per Mail bei mir. PS: Alle Zutaten kann man übrigens plastikfrei und unverpackt in Unverpackt-Läden oder Biomärkten bekommen.“

Jana Rapp, Leitung Marketing

Materialien wiederverwerten

Bei Recycling fällt den meisten erst einmal das Recyceln von normalen Gebrauchsgegenständen ein. Doch auch im Garten kann man super Recycling betreiben. Der erste Gedanke, der Dir jetzt vielleicht kommt, ist ein Komposthaufen. Aber ein Garten bietet noch viel mehr Möglichkeiten zur Wiederverwertung.

Upcycling liegt total im Trend. Aus alten, ausrangierten Gegenständen wird oft mit wenig Aufwand etwas komplett Neues. Das spart nicht nur Geld, sondern schont auch viele Ressourcen und ist somit super für die Umwelt. Ob nun ein alter Fahrradkorb zum Blumentopf wird oder eine Beet-Einfassung aus alten Weinflaschen gemacht wird... Der Kreativität sind hier keinerlei Grenzen gesetzt.

Wir haben die alten Holzdielen auf unserer Terrasse entfernt. Die Dielen haben eine zweite Aufgabe erhalten: wir haben sie genutzt, um ein großes Hochbeet zu bauen, das in Zukunft genutzt wird, um verschiedenste Beerenarten selbst anzubauen.“

Michael Junklewitz, Managing Consultant

Was nehmen wir hieraus mit?

Betrachtet man alle kleinen Taten unserer Kolleg*innen, wird aus der movisco AG eine Gemeinschaft, die ihren Beitrag zur Erhaltung der Erde auf verschiedenste Art und Weisen beisteuert. Je mehr Menschen sich mit kleinen oder großen Taten ebenfalls beteiligen, desto größer sind unsere Chancen auf eine nachhaltige Nutzung unseres Planeten.

Unabhängig vom World Earth Day: Welchen Beitrag leistet Ihr? Habt Ihr noch weitere Ideen, die zur Nachhaltigkeit und zum Umweltschutz beitragen?


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