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SAP S/4HANA Migration Assessment: Strategische Planung, Bewertung und Entscheidungsfindung (Teil 2)

Die Migration zu SAP S/4HANA ist weit mehr als ein technisches Upgrade. Sie ist ein Transformationsprogramm, das Technologie, Prozesse und Organisation gleichermaßen betrifft. Der entscheidende Erfolgsfaktor ist eine gründliche und strukturierte Vorbereitungsphase – das Assessment. In diesem zweiten Teil der Serie vertiefen wir die Assessment-Praxis: Welche Analysen sind zwingend, welche Tools helfen konkret, wie werden Cloud- und Betriebsmodelle abgeleitet, wie gehen wir mit Datenqualität, Custom Code und Schnittstellen um, und wie schaffen wir durch Governance, Change Management und Risikosteuerung die Grundlage für eine sichere Entscheidung und eine erfolgreiche Umsetzung.

Warum das SAP S/4HANA Migration Assessment entscheidend ist

Ein gutes Assessment reduziert Unklarheiten, macht Risiken sichtbar und schafft eine belastbare Entscheidungsgrundlage. Es beantwortet nicht nur die Frage, ob eine Migration möglich ist, sondern auch, wie sie wirtschaftlich, risikoarm und zielgerichtet gestaltet werden kann. Ergebnis ist ein konsistentes Bild aus technischer Reife, Prozessreife, organisatorischer Bereitschaft, Datenlage und Integrationsfähigkeit – samt konkretem Fahrplan (Roadmap), Aufwandsschätzung, Nutzenargumentation und einem priorisierten Maßnahmenkatalog.

Typische Deliverables eines Assessment sind:

  • Zielbild der künftigen System- und Prozesslandschaft (High-Level-Architecture, Operating Model)
  • Bewertung der Migrationspfade (Greenfield, Brownfield, Selective Data Transition) mit klaren Kriterien
  • Risiko- und Maßnahmenregister inkl. Abhängigkeiten und Quick Wins
  • Initialer Projektplan nach SAP Activate (Meilensteine, Wellen, Cutover-Strategie)
  • Business Case (TCO/ROI) inklusive Investitions- und Betriebskosten
  • Governance-Setup, Rollen und Verantwortlichkeiten sowie Change- und Kommunikationsplan

Ganzheitliches SAP S/4HANA Assessment: Technik, Prozesse und Organisation

Eine einseitige Betrachtung – nur technisch oder nur prozessual – führt zu Verzerrungen. Erfolgreiche Assessments integrieren drei Ebenen: 

  1. die technische Ebene (Systemarchitektur, Datenmodell, Performance, Erweiterungen),
  2. die fachliche Ebene (End-to-End-Prozesse, Organisation, Verantwortlichkeiten, KPIs) und
  3. die organisatorische Ebene (Arbeitsweisen, Governance, Change-Bereitschaft). Ergänzend wird früh die Cloud- und Betriebsstrategie definiert, da sie sich auf Architektur, Erweiterbarkeit, Release-Frequenz und Betriebsprozesse auswirkt.

Tools und Methoden für das SAP S/4HANA Readiness Assessment

Ein großer Hebel für Qualität und Geschwindigkeit im Assessment ist der systematische Einsatz von Standard-Tools. Die folgenden Werkzeuge haben sich in der Praxis bewährt und liefern datengetriebene Einsichten statt reiner Meinungen:

Technische Readiness für SAP S/4HANA

  • SAP Readiness Check: Konsolidiert technische und funktionale Prüfergebnisse (z. B. Add-ons, Simplification Items, Fiori-Empfehlungen, Integrationsaspekte) und priorisiert Handlungsfelder.
  • Maintenance Planner: Prüft Produktversionen, Add-ons und Kompatibilitäten als Voraussetzung für SUM/DMO-Läufe.
  • Simplification Item Catalog & Check: Identifiziert notwendige Anpassungen aufgrund der Vereinfachungen in S/4HANA (z. B. Datenmodell-Umstellungen).
  • ABAP Test Cockpit (ATC) mit S/4HANA-Prüfsets: Analysiert Eigenentwicklungen hinsichtlich S/4HANA-Kompatibilität und nutzt Remote-Checks.
  • Custom Code Migration (ADT): Unterstützt bei der Umstellung von Eigenentwicklungen auf das ABAP-RESTful-Programmierungsmodell (wo sinnvoll) und die Bereinigung nicht mehr benötigter Objekte.
  • Usage & Procedure Logging (UPL/SCMON): Liefert Nutzungsdaten, um toten Code zu identifizieren und Prioritäten für Bereinigungen abzuleiten.
  • SQL Monitor/SQL Trace (ST05) und SAT: Detaillierte Performance-Analysen für kritische Transaktionen vor der Migration.

Prozessanalyse und Fit-to-Standard im S/4HANA Assessment

  • SAP Signavio Process Insights / Process Intelligence: Deckt Prozessvarianten, Engpässe und Automatisierungspotenziale auf – ideal, um Fit-to-Standard faktenbasiert zu führen.
  • Process Discovery (ehem. BSR) für S/4HANA: Liefert eine funktionsbezogene Nutzen- und Innovationssicht basierend auf realen Nutzungsdaten.
  • Fit-to-Standard-Workshops: Strukturiertes, beschleunigtes Vorgehen zur Bewertung von Standardprozessen und Abweichungen.

Datenstrategie und Migration im SAP S/4HANA Assessment

  • SAP S/4HANA Migration Cockpit (Fiori-App "Migrate Your Data"): Datenübernahme aus Altsystemen via Staging oder Direct Transfer inklusive Vorprüfungen.
  • SAP Landscape Transformation (SLT): Realtime/near-realtime Replikation, u. a. für selektive Szenarien und Testbefüllung.
  • Software Update Manager (SUM) mit DMO, nZDM/ZDO/Downtime-optimized Conversion: Technischer Migrationspfad mit Optionen zur Downtime-Reduktion.
  • SAP Information Lifecycle Management (ILM): Steuerung von Archivierung, Aufbewahrung und Löschung (Retention) – wichtig bei Datenhistorie und DSGVO.
  • SAP Master Data Governance (MDG): Governance und Qualitätssicherung für Stamm- und Referenzdaten vor und nach der Migration.

Integrationsstrategie und Erweiterbarkeit in SAP S/4HANA

  • SAP Integration Suite (Cloud Integration/CPI, API Management): Zielplattform für standardisierte, API-basierte Integrationen.
  • SAP API Business Hub & Event Mesh: Katalogisierte APIs und Ereignisse für ein API-first- und eventgetriebenes Integrationsdesign.
  • SAP Fiori Apps Library & SAP Build Work Zone/Process Automation: Orientierung bei UX, Self-Service-Apps und Low-Code/No-Code-Szenarien.
  • SAP Business Technology Platform (BTP) & ABAP Cloud: Side-by-Side- und Clean-Core-konforme Erweiterungen.

Projektsteuerung und Governance mit SAP Activate

  • SAP Activate (Roadmap Viewer): Vorgehensmodell mit Artefakten für Discover, Prepare, Explore, Realize, Deploy und Run.
  • SAP Cloud ALM bzw. SAP Solution Manager/Focused Build: Anforderungs-, Test- und Release-Management – inkl. Traceability.
  • Testautomatisierung (z. B. Tricentis-Testtools): Erhöht Testabdeckung und reduziert Durchlaufzeiten bei häufigen Releases.
  • ChaRM (Change Request Management) in SolMan: Gesteuerter Transportprozess mit Audit-Trail.

Cloud-Strategie für SAP S/4HANA: On-Premise, Private oder Public Cloud?

Die Wahl des Zielbetriebsmodells hat tiefgreifende Auswirkungen: Release-Zyklen, Skalierung, Betriebskosten, Sicherheits- und Compliance-Vorgaben, aber auch Erweiterungsoptionen. Grundsätzlich unterscheiden wir On-Premise, Private Cloud und Public Cloud. On-Premise bietet maximale Kontrolle und Flexibilität, erfordert aber eigene Betriebs- und Update-Kompetenz. Private Cloud kombiniert S/4HANA-Standardisierung mit dediziertem Betrieb und planbaren Upgrades. Public Cloud setzt auf maximale Standardisierung, schnelle Innovationszyklen und "Clean Core" – Abweichungen vom Standard werden primär durch Konfiguration, In-App- und Side-by-Side-Erweiterungen abgebildet.

Die Entscheidung orientiert sich u. a. an Branchenerfordernissen, regulatorischen Rahmenbedingungen, gewünschter Innovationsgeschwindigkeit, vorhandenen Betriebsmodellen und der Bereitschaft, individuelle Erweiterungen zu standardisieren. Im Assessment werden Vor- und Nachteile mit Blick auf Investitionen (CAPEX), laufende Kosten (OPEX), Verfügbarkeit/SLA, Skalierbarkeit, Security und Datenresidenz transparent gegenübergestellt.

Systemlandschaft und Prozessanalyse im SAP S/4HANA Assessment – Fakten statt Bauchgefühl

Der Einstieg in jedes Assessment ist die präzise Aufnahme der Ist-Landschaft: Welche SAP-Systeme existieren (Produktiv, Test, Entwicklung), welche Mandanten und Werke sind aktiv, welche Umsysteme sind kritisch, wo bestehen Redundanzen? Ebenso wichtig ist die realitätsnahe Sicht auf Prozesse. Dokumentierte Flussdiagramme weichen häufig von der gelebten Praxis ab. Process Mining, Nutzungsdaten und Interviews mit Key-Usern liefern ein realistisches Bild – inklusive manueller Workarounds, Medienbrüche und Engpässe.

Datenqualität und Datenhistorie in der SAP S/4HANA Migration – die unterschätzte Großbaustelle

Schlechte Datenqualität ist einer der häufigsten Verzögerungs- und Risikotreiber in S/4HANA-Projekten. Im Assessment werden Datenhoheit, Eigentümerschaft (Data Ownership), Qualitätsmetriken, Dubletten, veraltete Stammdaten und nicht konsolidierte Kontenpläne sichtbar gemacht. Mit Profiling- und Bereinigungsmaßnahmen (MDG-gestützt) sowie klaren Governance-Regeln (z. B. Freigabe-Workflows, Pflichtattribute) wird die Basis geschaffen. Ebenso wichtig ist die Frage der Historie: Welche Bewegungs- und Stammdaten müssen operativ übernommen werden, was kann archiviert werden? ILM unterstützt rechtssichere Archivierung und Löschung. Eine schlanke Datenstrategie reduziert Komplexität, verbessert Performance und senkt Betriebskosten.

Eigenentwicklungen und Clean Core – von der Last zum Mehrwert

Eigenentwicklungen sind oft das Herzstück individueller Wettbewerbsvorteile – und gleichzeitig eine technische Hypothek. Das Assessment bewertet Custom Code konsequent entlang der Fragen: Wird die Funktion noch genutzt (UPL/SCMON)? Existiert ein S/4HANA-Standard oder ein besserer Prozess? Lässt sich der Bedarf durch In-App- oder Side-by-Side-Erweiterung abbilden? Ergebnis ist ein Portfolio-Backlog: eliminieren, ersetzen, modernisieren. Ziel ist ein "Clean Core": Der SAP-Standard bleibt updatefähig, während Innovationen auf die BTP ausgelagert oder als ABAP-Cloud-Erweiterungen implementiert werden. So bleiben Upgrade-Fähigkeit und Innovationsgeschwindigkeit erhalten.

Schnittstellen und Integrationsszenarien – API-first denken

S/4HANA setzt stark auf standardisierte APIs, Ereignisse und Integrationsmuster. Im Assessment werden alle Schnittstellen inventarisiert, kategorisiert (synchron/asynchron, Datei/API/Events), kritischkeitsbewertet und auf Zielmuster gemappt. Die SAP Integration Suite ermöglicht standardisierte, wiederverwendbare Integrationsartefakte mit Monitoring und Security-by-Design. Für die Zukunftsfähigkeit empfiehlt sich eine API-first-Strategie, wo Ereignisse (Event Mesh) und APIs (OData/REST) zentrale Prinzipien sind.

Greenfield, Brownfield oder Selective Data Transition – Entscheidungskriterien

Die Wahl des Pfads ist eine strategische Entscheidung: 

• Greenfield (Neuimplementierung) eignet sich, wenn Prozesse neu gedacht, Altlasten konsequent entfernt und ein Standard-orientiertes Zielbild verfolgt werden soll. 
• Brownfield (Systemkonvertierung) passt, wenn stabile Prozesse bestehen, die Zeit knapp ist und die Migration mit möglichst wenig Veränderung erfolgen soll. 
• Selective Data Transition (hybrid) kombiniert beide Welten: Daten und Prozesse werden selektiv und phasenweise übernommen – ideal bei Konsolidierungen oder Carve-outs.

Im Assessment werden klare Kriterien gewichtet: Prozessreife, Custom-Code-Anteil, Datenqualität, Integrationskomplexität, regulatorische Anforderungen, Change-Bereitschaft, Budget und Time-to-Value. Die Entscheidung wird nachvollziehbar dokumentiert und mit einer Roadmap hinterlegt – inklusive Pilotbereichen, Wellenplanung und Change-Maßnahmen.

Governance, Projektorganisation und Arbeitsweisen

Ein belastbares Governance-Setup verhindert Reibungsverluste. Es umfasst ein Steering Committee (Entscheidungen, Prioritäten, Budget), einen Architecture Board (Standards, Clean-Core-Guardrails), Product Owner je End-to-End-Prozess, ein zentrales Data Office (MDG/Qualität) sowie ein Test- und Release-Board. Methodisch bewährt sich SAP Activate mit iterativen Zyklen, klaren Artefakten und einem lebenden Backlog. Für Anforderungen, Tests und Releases sind SAP Cloud ALM oder Solution Manager/Focused Build mit ChaRM/Transportsteuerung die bevorzugten Plattformen.

Change Management und Qualifizierung in der SAP S/4HANA Transformation

Technische Exzellenz reicht nicht, wenn Menschen nicht mitgenommen werden. Das Assessment ermittelt Zielgruppen, Rollenprofile, Kompetenzlücken und Auswirkungen auf den Arbeitsalltag. Ein Kommunikations- und Schulungskonzept definiert Botschaften, Kanäle, Trainingsformate (E-Learning, Blended, Hands-on in Sandboxen) und Metriken (Teilnahme, Prüfungserfolg, Time-to-Proficiency). Besonderes Augenmerk gilt Fiori-Rollen, Berechtigungskonzepten (IAM) und neuen Arbeitsweisen (z. B. Aufgaben in Fiori-Apps statt Transaktionen). Frühe Enablement-Maßnahmen in Explore/Realize reduzieren Widerstände und steigern die Akzeptanz.

Kosten- und Nutzenanalyse (TCO/ROI)

Ein überzeugender Business Case verbindet harte Einsparungen und qualitative Vorteile. Auf der Kostenseite stehen Projektaufwand (Lizenzen, Services, Hardware/Cloud, Tests, Datenmigration), Betrieb (Hosting, Monitoring, Patching), Schulung und Change. Auf der Nutzenseite stehen Prozessvereinfachungen (z. B. schnelleres Periodenende), Automatisierung (Workflow, RPA, integrierte Analytics), bessere Datenqualität, geringere technische Schulden (Clean Core) und verkürzte Release-Zyklen. Das Assessment liefert eine belastbare TCO über mehrere Jahre sowie eine ROI-Sicht inklusive Sensitivitätsanalyse für unterschiedliche Szenarien (Public vs. Private Cloud, mehr/weniger Historie, Tiefe der Prozessharmonisierung).

Compliance, Datenschutz und Sicherheit

Regulatorische Anforderungen (z. B. DSGVO, branchenspezifische Regularien) müssen von Anfang an mitgedacht werden. Das Assessment klärt: Datenklassifizierung und -minimierung, Aufbewahrungs- und Löschregeln (ILM), SoD-Konflikte (Segregation of Duties) und Audit-Fähigkeit. Sicherheitsaspekte umfassen Identitäten und Rollen (IAM), Verschlüsselung, Protokollierung, Notfall-User, Schwachstellen-Scans sowie Cloud-spezifische Kontrollen. In regulierten Branchen werden zusätzlich GxP/GAMP- und Validierungsvorgehen definiert.

Risiko- und Notfallplanung: Proben, messen, lernen

Große Migrationsprojekte scheitern selten an einem einzelnen Fehler, sondern an Ketteneffekten. Deshalb gehören Wiederholungen und Messbarkeit ins Konzept: Mock-Konvertierungen über repräsentative Datenmengen, Dress-Rehearsals für Cutover mit realistischen Downtime-Fenstern, Load- und Performance-Tests, Failover-/Fallback-Übungen, definierte Abbruchkriterien und Entscheidungswege. Je nach Szenario können DMO-Varianten mit nZDM/ZDO oder Downtime-optimized Conversion die Unterbrechung erheblich reduzieren. Ein abgestimmter Kommunikationsplan informiert Fachbereiche, Support und Partner entlang der Phasen vor, während und nach dem Cutover.

Erfolgskriterien und KPIs im S/4HANA Transformationsprojekt

Was wir nicht messen, verbessern wir nicht. Bereits im Assessment werden Ziel-KPIs definiert: z. B. Testabdeckung und Defect-Rate je Welle, Cutover-Downtime, Datenqualitätskennzahlen (Vollständigkeit, Dublettenquote), Prozessdurchlaufzeiten, Automatisierungsgrad, Änderungsaufwände (Transportfehler, Notfalltransporte) und Nutzerzufriedenheit. Diese Kennzahlen fließen in ein Projekt-Cockpit (Cloud ALM/SolMan) ein und werden im Run-Betrieb fortgeführt.

Von der Analyse zur Gestaltung: Der Blueprint als Brücke

Das Assessment endet nicht bei der Problembeschreibung, sondern mündet in einen konkreten Blueprint. Er verbindet das Zielbild mit detaillierten Gestaltungskonzepten: Prozessdesign (End-to-End), Organisationsstrukturen und Verantwortlichkeiten, Rollen- und Berechtigungskonzepte, Datenstrategie (Stammdatenmodell, Hierarchien, Historie, Archivierung), Integrations- und Sicherheitsarchitektur, Erweiterungsleitplanken (Clean-Core-Guidelines) und ein Master-Testkonzept. Dieser Blueprint ist die verbindliche Grundlage für Explore/Realize und zugleich Referenz bei Designentscheidungen.

Praxisnahe Checkliste für Ihr Assessment

  • Systeminventar und Abhängigkeiten vollständig erfassen (inkl. Schnittstellen, Batch-Jobs, Druck/Output, EDI)
  • Readiness-Analysen mit SAP-Standardtools durchführen und Ergebnisse konsolidieren
  • Prozessrealität mit Signavio/Process Mining und Fit-to-Standard validieren
  • Datenqualität messen, MDG-Ansatz und ILM-Strategie abstimmen
  • Custom Code mit ATC/UPL bewerten und Clean-Core-Backlog ableiten
  • Integrationsstrategie auf API-first/Event-Ansatz ausrichten (Integration Suite)
  • Cloud-/Betriebsmodell bewerten (On-Prem, Private, Public) inkl. Security & Compliance
  • Projekt- und Governance-Setup festlegen (Activate, Cloud ALM/SolMan, Architecture Board)
  • Change-, Schulungs- und Kommunikationskonzept definieren
  • Risiko-, Test- und Cutover-Plan mit Mock-Konvertierungen und Fallback-Szenarien vorbereiten
  • Business Case (TCO/ROI) und Roadmap mit Meilensteinen entscheidungsreif aufbereiten

Ausblick und nächste Schritte

Im nächsten Teil der Serie konkretisieren wir das Zielbild (Prozesse, Datenstrategie, Integrations- und Security-Architektur) und zeigen, wie daraus ein umsetzbarer Blueprint wird – inklusive exemplarischer Fiori-Rollen, KPIs und Testfällen. Außerdem gehen wir darauf ein, wie Sie Clean-Core-Leitplanken operationalisieren und Innovationspotenziale auf der BTP schnell heben, ohne die Updatefähigkeit zu kompromittieren.

Fazit: Warum ein strukturiertes SAP S/4HANA Assessment den Projekterfolg entscheidet

Ein starkes Assessment ist der beste Risikopuffer Ihrer S/4HANA-Migration. Es macht den Status quo transparent, ordnet Komplexität, priorisiert Maßnahmen und übersetzt technische Erkenntnisse in Geschäftsentscheidungen. Wer das Assessment konsequent datenbasiert (Readiness Check, ATC, Signavio, Migration Cockpit, ILM, MDG), prozessorientiert (Fit-to-Standard) und organisatorisch verankert (Activate, Governance, Change) durchführt, reduziert Kosten und Downtime, beschleunigt den Nutzen und legt die Basis für eine nachhaltige, updatefähige und sichere Zielarchitektur – im Sinne eines echten "Clean Core" und einer zukunftsfähigen Digital Core-Strategie.


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Susanne Jung

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