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THE BANKING QUARTERLY: A movisco REPORT
Von der Pflicht zur Kür: Obwohl die meisten DORA-Grundanforderungen seit 17. Januar 2025 gelten und umgesetzt sein sollten, besteht aktuell noch Arbeit in der Vertiefung, Systematisierung und Überwachung dieser Maßnahmen – insbesondere in den Bereichen Resilienztests/Testprogramme (wie institutionelle Routinen für TLPT (Threat-led Penetration Testing)), Qualitäts- und Wirksamkeitsoptimierung der implementierten IKT-Risikomanagement-Systeme, Optimierung der Incident-Reporting-Qualität, lokale Steuerung von Drittparteienrisiken sowie aufsichtlicher Nachweis und SREP-Integration (Supervisory Review and Evaluation Process). Die Aufsichtsbehörden selbst arbeiten zurzeit an der Weiterentwicklung technischer Standards und harmonisierten Kontrollen, was ebenfalls laufende Anpassungen bei den Banken erforderlich macht.
Denn natürlich erwachsen mit der rasanten technologischen Entwicklung z.B. im Bereich KI ständig neue Cyber- und Technologie-Risiken für die Banken (siehe dazu auch unseren Themenschwerpunkt im THE BANKING QUARTERLY QI 2025).
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IKT: „Klumpenrisiko“ Hyperscaler und IT-Dienstleister
In diese Richtung gehen natürlich die Überlegungen der BaFin zur „Analyse von IKT-Drittparteibeziehungen“, in der sie zentrale Risiken im IT-Auslagerungsnetz deutscher Finanzunternehmen offenlegt. Die Präsentation, Teil der Jahreskonferenz zur IT-Aufsicht unter der seit Januar 2025 verbindlich geltenden EU-Verordnung DORA, zeigt, dass viele Institute hohe Konzentrationsrisiken in ihren IT-Dienstleister-Portfolios aufweisen. Damit verschärft die Finanzaufsicht ihren Blick auf die digitale Lieferkette der Branche. Die Analyse der IKT-Drittparteibeziehungen in diesem Dokument kommt zum Ergebnis: Viele Institute sind stärker von einzelnen Technologieanbietern abhängig, als es strategisch vertretbar scheint. Die Aufsicht betrachtet nicht mehr nur einzelne Auslagerungsverträge, sondern das aggregierte Risikoprofil eines Instituts – und zunehmend auch die Sektor-weite Ballung. Brisant ist vor allem der Konzentrationsaspekt: Wenn zahlreiche Häuser auf dieselben Anbieter setzen, entsteht ein kollektives Verwundbarkeitsmuster. Zugleich deutet die Analyse darauf hin, dass viele Institute ihre Exit-Fähigkeit überschätzen: Strategiepapiere ersetzen keine getestete Migrationsfähigkeit und ohne belastbare Substitutionsanalysen bleibt Resilienz ein theoretisches Konstrukt.
Für Vorstände und Entscheider in den Banken bedeutet das: Das Thema verlässt endgültig die IT-Abteilung und wird zur strategischen Steuerungsfrage. IKT-Drittparteienrisiko wird zur Governance-Disziplin auf Vorstandsebene. Wer Konzentrationen, Sub-Outsourcing-Strukturen und Exit-Realität nicht quantifizierbar steuern kann, läuft Gefahr, im nächsten aufsichtlichen Dialog in Erklärungsnot zu geraten.
Vor diesem Hintergrund beschäftigen wir uns im HOT TOPIC dieser Ausgabe erneut mit dem Thema IKT-Risikomanagement:
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HOT TOPIC: IKT-RISIKOMANAGEMENT
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Natürlich ist Künstliche Intelligenz (KI) in verschiedenen Anwendungen bereits ein fester Bestandteil operativer Prozesse in Banken, Versicherungen und anderen Finanzunternehmen. Ob in der Kreditvergabe, im Kundenservice oder in der Betrugserkennung – KI-Applikationen beeinflussen zunehmend kritische Geschäftsprozesse. Mit der Veröffentlichung der „Orientierungshilfe zu IKT-Risiken beim Einsatz von KI in Finanzunternehmen“ hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) im Dezember 2025 einen wichtigen regulatorischen Referenzpunkt gesetzt. Ziel ist es, Finanzunternehmen bei der regulatorisch sauberen Einbettung von KI in bestehende IKT-Risikomanagementstrukturen zu unterstützen.
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KI-Systeme sind wie andere IKT-Assets ins Risikomanagement unter DORA zu integrieren
Der regulatorische Ausgangspunkt für die BaFin-Orientierungshilfe ist erneut DORA, das einen bewusst technologieneutralen Ansatz verfolgt und dabei KI-Systeme nicht als eigene Kategorie einordnet, sondern sie unter dem Begriff der Netzwerk- und Informationssysteme zusammenfasst. Ein KI-System wird dabei als Kombination aus Hard- und Software sowie der zugrunde liegenden IKT-Infrastruktur verstanden. Entscheidend sind somit nicht Autonomie oder Lernfähigkeit, sondern die aus Betrieb, Integration und Abhängigkeiten resultierenden IKT-Risiken.
Die Konsequenz dieses Ansatzes ist klar, schreibt Louis-Vincent Philipp-Messerschmidt in seinem lesenswerten movisco-Blogbeitrag KI im Fokus der Aufsicht: IKT-Risikomanagement konsequent steuern statt isoliert regulieren:KI-Systeme sind wie andere IKT-Assets vollständig in den IKT-Risikomanagementrahmen nach DORA zu integrieren. Dies gilt unabhängig davon, ob es sich um selbst entwickelte Modelle, zugekaufte Softwarelösungen oder cloudbasierte KI-Dienste handelt. Der Fokus liegt auf Identifikation, Schutz, Erkennung, Reaktion und Wiederherstellung – also auf der operativen Resilienz im laufenden Betrieb.
In ihrem 38-seitigen Paper (direkter Download hier) nimmt die BaFin eine konsequent lebenszyklusorientierte Perspektive ein. IKT-Risiken sollen nicht punktuell oder an einzelnen Prozessschritten betrachtet werden, sondern entlang des gesamten KI-Lebenszyklus – von der Datenbeschaffung über Entwicklung und Test, den produktiven Betrieb bis hin zur Stilllegung von KI-Systemen. Zentral ist dabei die klare Verortung von KI im bestehenden IKT-Risikomanagementrahmen nach DORA.
Wie schon in der Einleitung oben ausgeführt, wird DORA die Bankenwelt noch weiter intensiv beschäftigen. Da kommt guter Rat gerade recht – und den hat das movisco-Team in der Arbeit – um nur ein Beispiel von vielen zu nennen – für eine digitale Direktbank bewiesen:
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Konkretes Projekt: Aufbau eines DORA-konformen Rahmenwerks bei Direktbank
Für eine digital ausgerichtete Direktbank begleitete movisco die fristgerechte Umsetzung der EU-weiten DORA-Anforderungen über einen Zeitraum von 15 Monaten (ca. 250 Projekttage). In der Rolle des übergreifenden DORA-Programmmanagements verantwortete movisco die zentrale Projektsteuerung sowie die Abstimmung zwischen IT, Informationssicherheit, Risikomanagement, Compliance, Einkauf, Fachbereichen und Konzern. Der Projektumfang umfasste dabei sowohl die institutsweite Umsetzung als auch die enge Einbindung der konzernweiten Governance. movisco übernahm dabei die zentrale Steuerungsfunktion und sorgte dafür, dass fachliche, regulatorische und organisatorische Anforderungen über alle Bereiche hinweg abgestimmt und umgesetzt wurden:
- Projektsteuerung & Governance
- Gap-Analyse & Maßnahmenplanung
- Schnittstellen- & Stakeholder-Management
- Strukturierte Umsetzung & Tracking
- Qualitätssicherung
- Übergabe & Operationalisierung
Das für die Direktbank dabei erzielte Ergebnis sowie weitere Einzelheiten können Sie konkret nachlesen im kostenlosen Paper von Damla Kocar (Managing Consultant) und Daniel Settgast (Senior Manager) der movisco AG: Aufbau eines DORA-konformen Governance- und IKT-Rahmenwerks bei einer digitalen Direktbank.
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So können Sie selbst von der movisco-Kompetenz beim Thema IKT-Risikomanagement profitieren:
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ALL EYES ON: S/4 HANA TRANSFORMATION
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S/4HANA-Migration: Projekt-Lifecycle
In früheren Ausgaben des THE BANKING QUARTERLY sind wir schon auf das Thema S/4HANA-Migration eingegangen und haben die verschiedenen Phasen begleitet:
- Strategische und konzeptionelle Vorphase
- Entscheidung Migrationsstrategie (Greenfield oder Brownfield)
- Technische Durchführung in den zwei Hauptphasen (Vorbereitungs- und Realisierungsphase)
- Test-, Abnahme- und Go-Live-Phase
„Die Migration zu SAP S/4HANA ist weit mehr als ein technischer Systemwechsel. Sie markiert den Übergang zu einer integrierten, datengetriebenen Finanzarchitektur“, resümieren dazu Robert Meinl, Partner bei der movisco AG, und Managing Consultant Marcel Peters in ihrer spannenden Case Study „Transformation und Integration von SAP S/4HANA Public Cloud“.
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Konkretes Projekt: Entwicklung S/4HANA-Zielarchitektur für Migration
Bei dem beschriebenen Projekt modernisierte ein führender Finanzdienstleister mit Unterstützung von movisco seine komplexe ERP-Landschaft und schuf damit die Basis für eine integrierte SAP S/4HANA-Architektur. Ziel des Projekts war die Entwicklung einer fachlich und technisch konsistenten SAP S/4HANA-Zielarchitektur sowie die Vorbereitung der Migration. Im Fokus standen die Einführung des SAP New General Ledger, die Umsetzung des neuen Business-Partner-Konzepts durch Customer Vendor Integration (CVI), die Ablösung von ECCS durch SAP Group Reporting sowie die Harmonisierung von Kontenplan, Buchungskreisen und Bewertungsbereichen unter Berücksichtigung regulatorischer Anforderungen (HGB, IFRS, MaRisk). Durch die Definition des konsistenten Zielbilds und die Harmonisierung von Prozessen und Daten wurde ein entscheidender Schritt in Richtung zukunftssicherer Finanz- und IT-Systeme umgesetzt.
Tipp: Die Projektreferenz „Transformation und Integration von SAP S/4HANA Public Cloud“ können interessierte Entscheider aus dem Banking-Sektor hier kostenfrei herunterladen.
Natürlich sind mit dieser Transformation auch Herausforderungen verbunden. Die Umstellung erfordert eine gründliche Planung und Vorbereitung, um sicherzustellen, dass bestehende Systeme und Prozesse reibungslos migriert werden können. Insofern benötigt eine solche Transformation ein ausgefeiltes Test- und Defectmanagement. Ein gutes Beispiel dafür bildet die nächste Projektreferenz:
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Konkretes Projekt: Test- und Defectmanagement in einer S/4HANA Transformation
Ein Projektbeispiel aus dem S/4HANA-Umfeld aus der movisco-Praxis: Ein Universitätsklinikum modernisiert im Rahmen eines mehrjährigen Transformationsprogramms seine ERP-Systemlandschaft und führt SAP S/4HANA ein. Aufgrund der kritischen medizinischen und administrativen Abläufe war ein stabiler und abgesicherter Go-Live zum Jahreswechsel 2025/2026 essenziell. Ein strukturiertes Test- und Defectmanagement stellte die Qualität der neuen SAP-S/4HANA-Prozesse sicher. Durch umfassende Funktionstests, End-to-End-Tests sowie User Acceptance Tests (UAT) wurden fachliche Anforderungen validiert, Risiken frühzeitig identifiziert und Fehler systematisch behoben. „Die Einführung von SAP S/4HANA markiert einen zentralen Schritt in der digitalen Weiterentwicklung des Klinikums. Die Kombination aus einer verlässlichen Projektplanung, konsequent durchgeführten Testphasen und einem breiten Change-Ansatz hat dafür gesorgt, dass die Umstellung im vorgesehenen Zeitraum stattfinden konnte. Das strukturierte Test- und Defectmanagement der movisco AG hat die Risiken spürbar verringert und den Weg für einen stabilen Go-Live geebnet. Gleichzeitig reicht die Bedeutung des Projekts weit über die technische Umstellung hinaus. Das Klinikum kann moderne
Technologien nun schneller aufnehmen, Daten gezielter für Auswertungen und Steuerungsfragen nutzen und weitere Digitalisierungsinitiativen auf einer belastbaren Basis vorantreiben“, bildet das Fazit in der Projektreferenz „Sicherer Go-Live durch strukturiertes Test- und Defectmanagement in einer S/4HANA Transformation“.
Tipp: Sie können diese Projektreferenz „Sicherer Go-Live durch strukturiertes Test- und Defectmanagement in einer S/4HANA Transformation“ kostenfrei hier herunterladen.
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1. SAP S/4HANA Migration: Der Weg zählt – nicht nur das Ziel: Wenn über SAP S/4HANA gesprochen wird, stehen häufig technische Themen im Vordergrund: neue Architektur, In-Memory-Datenbank, Fiori, Embedded Analytics. Schnell entsteht dabei der Eindruck, die Migration sei vor allem ein IT-Projekt – ein notwendiger Schritt, um ein bestehendes System in eine neue technische Welt zu überführen. In der Praxis zeigt sich jedoch sehr schnell: Eine S/4HANA Migration ist kein reines Technologieprojekt. Sie ist eine tiefgreifende Transformation, die Prozesse, Daten, Rollen und Arbeitsweisen nachhaltig verändert. Und sie ist kein punktuelles Ereignis, sondern ein Weg, der lange vor dem Go-Live beginnt und weit darüber hinauswirkt. Dieser Beitrag bildet den Auftakt zu einer Blogserie, die genau diesen Weg beschreibt – von den ersten strategischen Überlegungen bis zur Stabilisierung und Weiterentwicklung eines S/4HANA-Systems. Im Mittelpunkt steht dabei die movisco Transition-Strategie, die S/4HANA Migrationen als durchgängige End-to-End-Reise versteht. Lesen Sie den ersten Teil der Blog-Reihe von movisco-Managing Consultant Marcel Peters hier.
2. SAP S/4HANA Migration Assessment: Strategische Planung, Bewertung und Entscheidungsfindung – der zweite Teil der Blog-Reihe von Marcel Peters.
3. Der Releasewechsel auf SAP FPSL 2306 mit den technischen Herausforderungen und neuen Funktionalitäten steht im Zentrum dieses aktuellen Blogbeitrages von Dr. Andy Beier. Denn der Wechsel auf das neue SAP Financial Products Subledger (FPSL) Release 2306 war für viele Banken deutlich mehr als ein technisches Upgrade. Die Neuerungen, Anpassungen und methodischen Änderungen greifen zum Teil tief in Kernprozesse der Finanzbuchhaltung ein und erfordern eine präzise Abstimmung zwischen Fachbereich, IT und Accounting:
4. PS: Zu SAP Financial Products Subledger (FPSL) gibt es bei movisco auch eine informative Info-Seite mit direktem Anwender-Nutzen wie einem kostenlosen Impulsvortrag, den SAP FPSL Quick Check sowie einer Tiefenanalyse Ihrer FPSL-Landschaft mit einem SAT FPSL-Assessment:
5. Keine Blumen, aber SAP FIORI bringt Dr. Robert Nabuillin, Expert Consultant bei der movisco AG, in seiner Erläuterung dieses für die intuitive Interaktion mit SAP entwickelten Design- und Bedienkonzeptes mit: „SAP Fiori und SAP S/4HANA: Moderne Benutzeroberfläche für effiziente SAP-Prozesse“:
6. BW/4HANA vs. S/4HANA Embedded Analytics (Bankenkontext) Der Artikel „SAP BW/4HANA vs. S/4HANA Embedded Analytics – Welche BI-Strategie passt zu Banken?“ beleuchtet, wann es Sinn macht, ein separates Data Warehouse (SAP BW/4HANA) parallel zu einem Embedded-Ansatz zu betreiben.
Tipp 1: Lesen ist gut – aber sich direkt über ein mögliches Projektvorgehen zu informieren, ist noch smarter. Dafür finden Sie „als Starter“ den movisco S/4HANA Pre-Migration-Check für eine reibungslose S/4HANA Migration.
Tipp 2: Hier finden Sie alles, was Sie beim Thema Migration S/4HANA im Banking unterstützen kann. Stellen Sie sich Ihr eigenes Programm zusammen: vom kostenlosen Impulsvortrag bis zum 1-tägigen Intensivworkshop, der von der Bedarfsermittlung bis zur einwöchigen umfangreichen Analyse Ihres bestehenden Systms mit dem SAP S/4HANA Pre-Migration Check.
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2026 ist gewiss kein ruhiges Banken-Jahr – da ist ein Kaffee oder Tee immer nützlich – so wie etwas “Flurfunk” an der Kaffeemaschine:
- movisco ganz persönlich: Jana Rapp
- Nachhaltigkeit/ESG: movisco AG erneut mit EcoVadis Silber ausgezeichnet
- Aus der movisco Academy: Webinar zu SAP Embedded Analytics
- Anforderungsmanagement/Business Requirements Engineering
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1. movisco ganz persönlich: Jana Rapp
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Wir sind nicht nur die Marke movisco – wir sind viele. Viele Beraterinnen und Consultants, die ihre IT- und Business-Expertise in den Banken-Sektor einbringen. Menschen mit hervorragenden Ausbildungen, Kompetenz und einer Menge an Zertifikaten und Auszeichnungen – aber eben auch Menschen mit Ideen, ganz individuellen Lebenswegen und Visionen. Und genau so wollen wir uns Ihnen vorstellen – in jeder Ausgabe des THE BANKING QUARTERLY als dem Berater-Magazin für Menschen in Banking und IT.
In dieser Ausgabe des THE BANKING QUARTERLY stellen wir vor: Jana Rapp
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Jana Rapp unterstützt die movisco AG als Leitung Marketing und Vorstandsassistenz. Sie hat eine kaufmännische Ausbildung und kann auf langjährige Erfahrung als Assistenz der Geschäftsführung und im Sales & Marketing zurückgreifen. Zudem hat Jana Rapp ein Studium mit Abschluss Marketing Manager (VWA) an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Freiburg absolviert.
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Sechs persönliche Fragen an Jana:
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Jana, du hast schon seit Jahren die EcoVadis-Zertifizierung von movisco begleitet – und ihr seid dabei sehr erfolgreich, wie an jetzt auch an der aktuellen Silber-Auszeichnung (siehe nächste News) sieht. Wie hast du den Prozess erlebt?
Jana Rapp: Sehr strukturiert – und durchaus anspruchsvoll. EcoVadis prüft nicht auf Basis von Selbstaussagen, sondern evidenzbasiert. Das bedeutet: Richtlinien, Prozesse, Nachweise, Dokumentationen – alles muss nachvollziehbar und konsistent sein.
Für mich war es spannend zu sehen, wie viele Themen bei movisco bereits etabliert sind und wie wichtig eine klare Systematik ist, um sie auch sichtbar zu machen. Die 74 Punkte und die Einordnung unter die Top 11 % weltweit sind natürlich ein starkes Ergebnis – aber entscheidend ist der kontinuierliche Verbesserungsprozess dahinter.
Du leitest das Marketing bei movisco. Wie fügt sich das Thema Nachhaltigkeit in deine Rolle ein?
Jana Rapp: Marketing bedeutet für mich nicht nur Kommunikation, sondern auch Einordnung. Themen wie ESG oder Sustainable Finance sind im Banking-Umfeld hoch relevant – aber sie brauchen Substanz. Die EcoVadis-Bewertung bietet genau diese Grundlage. Meine Aufgabe ist es, solche Ergebnisse transparent und sachlich zu vermitteln – ohne Überhöhung, aber mit klarer Positionierung. Nachhaltigkeit soll bei uns nicht wie ein Trend wirken, sondern wie das, was sie ist: Teil verantwortungsvoller Unternehmensführung.
Dein beruflicher Hintergrund ist kaufmännisch geprägt. Inwiefern beeinflusst das deine Arbeitsweise?
Jana Rapp: Ich habe eine kaufmännische Ausbildung absolviert und viele Jahre in der Assistenz der Geschäftsführung sowie im Sales- und Marketingumfeld gearbeitet. Diese Basis prägt mich bis heute: organisiert, strukturiert und mit einem klaren Blick für Prozesse.
Ergänzend dazu habe ich mein Studium zur Marketing Managerin (VWA) an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Freiburg abgeschlossen. Diese Kombination aus Praxis und strategischem Verständnis hilft mir, Themen sowohl operativ umzusetzen als auch langfristig zu denken.
Welche persönlichen Stärken bringst du in deine Arbeit bei movisco ein?
Jana Rapp: Ich arbeite sehr strukturiert und behalte auch bei mehreren parallelen Themen den Überblick. Gleichzeitig ist mir Kommunikation auf Augenhöhe wichtig. Empathie und Teamgeist sind für mich keine weichen Faktoren, sondern entscheidend für gute Zusammenarbeit.
Gerade bei bereichsübergreifenden Themen – wie beispielsweise Nachhaltigkeit in all ihren Facetten – ist es wichtig, Menschen mitzunehmen, Informationen zu bündeln und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Ich sehe mich dabei als verbindende Schnittstelle.
Was ist dir für die zukünftige Entwicklung von movisco besonders wichtig?
Jana Rapp: Dass wir unsere fachliche Stärke weiter klar positionieren und gleichzeitig als Unternehmen verlässlich und strukturiert wachsen.
Nachhaltigkeit, Qualität und Transparenz werden im Banking-Umfeld weiter an Bedeutung gewinnen. Entscheidend ist aus meiner Sicht, dass wir Themen nicht nur kommunikativ begleiten, sondern strategisch durchdringen.
Mein Anspruch ist es, dazu beizutragen – mit Klarheit, Organisation und einem guten Gespür für Menschen und Entwicklungen.
Zum Schluss auch an dich wie an alle Experten und Expertinnen dieser Reihe die Frage: Verrätst Du uns Dein Lebens- oder Arbeitsmotto?
Jana Rapp:
Ja, klar, mein persönliches Motto lautet: ‚Struktur schafft Klarheit – und Klarheit schafft Vertrauen.‘ Das beweist sich eben immer wieder im Umgang mit Menschen, ob nun im Privatleben oder im Beruf. Vertrauen entwickeln können, Vertrauenswürdigkeit ausstrahlen und Verlässlichkeit beweisen – das ist eine starke Währung in der Businesswelt!
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2. Nachhaltigkeit/ESG: movisco AG erneut mit EcoVadis Silber ausgezeichnet
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Nachhaltigkeit ist für movisco kein Einzelprojekt – wie Jana Rapp in ihrem obenstehenden Interview erläutert –, sondern Teil einer strukturierten und langfristig angelegten Unternehmensentwicklung. Auch 2026 wurde die movisco AG von EcoVadis mit der Silber-Medaille für nachhaltige Unternehmensführung ausgezeichnet. Mit 74 von 100 Punkten liegt movisco im 89. Perzentil und damit unter den Top 11 % aller weltweit bewerteten Unternehmen. Die aktuelle Bewertung ist bis Februar 2027 gültig.
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EcoVadis zählt zu den international anerkannten Standards für ESG- und CSR-Bewertungen. Die Analyse erfolgt evidenzbasiert und orientiert sich an etablierten Rahmenwerken wie der Global Reporting Initiative (GRI), dem UN Global Compact und der ISO 26000. Bewertet werden Unternehmen in vier zentralen Themenfeldern: Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik sowie nachhaltige Beschaffung.
Im aktuellen Rating konnte movisco insbesondere in den Bereichen Ethik (78/100) sowie Arbeits- und Menschenrechte (76/100) überzeugen. Klare Compliance-Strukturen, Datenschutzrichtlinien und etablierte Prozesse zur Korruptionsprävention stehen ebenso im Fokus wie Maßnahmen zur Mitarbeiterförderung, Gleichbehandlung und kontinuierlichen Weiterbildung.
Auch im Bereich Umwelt (66/100) sowie nachhaltige Beschaffung (62/100) wurden strukturierte Maßnahmen zur Reduktion von Ressourcenverbrauch, zur Integration von ESG-Kriterien in der Lieferkette sowie zur Weiterentwicklung interner Standards bewertet.
Die EcoVadis-Scorecard ist für movisco dabei kein Selbstzweck. Sie dient als Managementinstrument zur kontinuierlichen Überprüfung und Weiterentwicklung interner Prozesse. Gerade im Banking-Umfeld – geprägt durch Sustainable Finance, regulatorische Anforderungen und steigende Transparenzpflichten – schafft eine belastbare ESG-Bewertung zusätzliche Orientierung und Vertrauen.
Mit der erneuten Silber-Auszeichnung bestätigt movisco seinen Anspruch, Nachhaltigkeit messbar, transparent und strategisch in die Unternehmensführung zu integrieren – als Grundlage für verantwortungsvolles Handeln und langfristige Partnerschaften.
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3. Aus der movisco Academy: Webinar zu SAP Embedded Analytics
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„Daten dort nutzbar machen, wo sie anfallen“, war der Ansatz der movisco IT-Consultants, die bei ihrem gut besuchten Webinar im Rahmen der movisco academy (Dezember 2025) zum Thema SAP Embedded Analytics referierten.
Die Themen im Fokus:
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Markttrends & technologische Entwicklung
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SAP Embedded Analytics: Echtzeit-Analysen direkt im Geschäftsprozess verstehen
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3D-Analytics-Prinzip
Ein wichtiger Aspekt, der zudem beleuchtet wurde: Warum Embedded Analytics der nächste logische Schritt in der – na, siehe oben – S/4HANA-Reise (von Banken) ist.
Tipp: Ausführlich haben wir uns mit dem Thema Embedded Analytics auch im HOT TOPIC der Ausgabe QIII/2025 des THE BANKING QUARTERLY beschäftigt.
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4. Business Requirements Engineering/Anforderungsmanagement:
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Gut durchgeführtes Anforderungsmanagement ist einer der kritischen Erfolgsfaktoren in einem Projekt. Mittels präventiver Ansätze lassen sich die größten Problemstellen im Anforderungsmanagement entkräften. Dafür gibt es bei movisco nun zwei neue Angebote:
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Den movisco BRE-Werkzeugkoffer und
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den movisco BREadiness Check
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movisco selbst hat übrigens erneut Maßstäbe im Anforderungsmanagement gesetzt und ist erneut IREB Gold-Partner:
Die movisco AG hat nach 2024 und 2025 nun in 2026 bereits zum dritten Mal in Folge den Gold-Partnerstatus im Zertifizierungsprogramm CPRE (Certified Professional for Requirements Engineering) erhalten. Verliehen wird diese Auszeichnung vom IREB (International Requirements Engineering Board), einer internationalen Organisation, die sich der Verbreitung von hoher Qualität im Anforderungsmanagement verschrieben hat.
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Thomas Arnsberg, Vorstand
„Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen der neuesten Ausgabe des THE BANKING QUARTERLY! Kommen Sie bei Fragen gerne auf uns zu.“
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PS: Das nächste THE BANKING QUARTERLY kommt als das Magazin für Führungskräfte und Mitarbeitende aus dem Banking-Sektor werbefrei und kostenlos zu Ihnen im Quartal II 2026 – Melden Sie sich hier direkt an.
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